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    3. Liga Handball

    25.02.2025, 15:49

    Studienbedingter Wechsel

    Vormbrock verlässt Bielefeld Richtung Hessen

    Der junge Allrounder Simon Vormbrock wird Handball-Drittligist TSG A-H Bielefeld im Sommer verlassen, da es ihn für sein Master-Studium nach Hessen zieht.

    xxx - Handball - Symbolbild
    Symbolbild Sascha Klahn

    In Hessen wird die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim die neue sportliche Heimat von Vormbrock. Das gaben die Klubs am heutigen Dienstag (25. Februar) bekannt.

    TSG-Trainer Niels Pfannenschmidt: „Der Abgang von Simon macht mich persönlich wirklich traurig. Er kommt aus unserer eigenen Jugend und hat sich Jahr für Jahr durch unermüdlichen Fleiß und großes Engagement einen Platz in der Mannschaft erkämpft - selbst in Momenten, in denen viele dachten, er müsse den Weg in die Zweite antreten.

    "Mit seinem Kämpferherz und seiner Art hat er sich immer wieder ins Team gespielt. Solche Spieler wünscht sich jeder Trainer. Natürlich kann ich seine Entscheidung nachvollziehen, er zieht zu seiner Freundin - aber ich hätte ihn sehr gerne weiter bei uns gesehen. Wir wussten frühzeitig Bescheid, trotzdem verdrückt man bei so einem Abgang ein kleines Tränchen", so Pfannenschmidt.

    "Schien mir unvorstellbar"

    Der heute 22-jährige Rechtshänder spielt seit 2018 bei der TSG. Zuvor verbrachte er seine Jugend bei den Bielefelder Vereinen HSG EGB Bielefeld und JSG Bielefeld Süd. Ab Sommer wird Vormbrock nach Wiesbaden ziehen, an der Hochschule Mainz sein Masterstudium im Bauingenieurwesen beginnen und in diesem Zuge bei der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim in der Regionalliga Hessen seine neue sportliche Heimat finden.

    Simon Vormbrock betont: "Nach sieben Jahren im Verein fällt es mir nicht leicht, mich im Sommer zu verabschieden. Als ich 2018 als B-Jugendlicher zur TSG wechselte, war es für mich etwas Besonderes, ab und an auch Spieler der 1. Mannschaft in der Halle zu treffen. Selbst mal ein fester Bestandteil dieses Teams zu sein, schien mir unvorstellbar. Umso stolzer blicke ich heute auf über 100 Spiele für die erste Mannschaft zurück."

    "Wahnsinnig schade"

    "Besondere Highlights wie der Aufstieg in die A-Jugend-Bundesliga, als erste Bielefelder Mannschaft, Heimspiele vor mehr als 2.000 Zuschauern oder der Aufstieg in die 3. Liga bleiben fest in meiner Erinnerung", sagt er. "Trotzdem freue ich mich auf das neue Kapitel, das nun vor mir liegt - sowohl sportlich als auch privat warten fern der Heimat spannende Herausforderungen, denen ich mit großer Vorfreude entgegenblicke."

    „Der Abschied von Simon ist für uns alle wahnsinnig schade. Er ist nicht nur ein leidenschaftlicher Handballer und herausragender Kämpfer, sondern auch ein großartiger Mensch, der sich stets in den Dienst der Mannschaft und des Vereins gestellt hat. Seit seiner Jugend hat er sich mit unglaublicher Hingabe durchgesetzt, sich in der 3. Liga etabliert und sich zu einer wichtigen Säule unseres Teams entwickelt", so TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik.

    bec