06.02.2025, 17:42
Schon am Sonntag um Gruppensieg
JBLH weiblich: Dortmund und Leipzig schon im Viertelfinale
Borussia Dortmund und der HC Leipzig haben sich in der Meisterrunde C als erste Teams für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. In allen anderen Gruppen fallen die Entscheidungen um den Einzug in die Runde der besten acht weiblichen A-Jugend-Mannschaften am letzten Spieltag der Meisterrunde.

Meisterrunde A
HSG Blomberg-Lippe - TV Hannover-Badenstedt 31:26
Die HSG Blomberg-Lippe konnte sich nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde beim Spielstand von 9:9 dank eines 4:0-Laufes bis auf 13:9 absetzen. Bis zur Halbzeitpause baute die Mannschaft von Ruben Voßhans den Vorsprung bis auf 19:13 aus. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste in der 47. Minute zum 22:22-Ausgleich und in der 52. Minute zum 24:24-Ausgleich, beide Treffer markierte Jule-Marie Jördens.
Doch nun gelang es der HSG die Partie durch einen 7:0-Lauf endgültig zu entscheiden, die Fans an der Ulmenallee feierten eine 31:24-Führung ihrer Mannschaft. Am Ende konnten die Gäste noch zwei Treffer zum 26:31-Endstand aus Sicht des TV Hannover-Badenstedt markieren. Für die HSG trafen Ruslana Litvinov elfmal und Nele Ackmann achtmal. Für die Gäste aus Hannover waren Chiara Rohr siebenmal sowie Emmie Pauline Eidam und Jule-Marie Jördens jeweils fünfmal erfolgreich.
Buxtehuder SV - Handewitter SV 31:27
Der Handewitter SV lag nur einmal und das zu Beginn der Partie in Führung, Lotta Christiansen brachte ihr Team nach 59 Sekunden mit 1:0 in Führung. Danach dominierten die Gastgeberinnen die Partie. Der BSV setzte sich über 7:4 (10. Minute) und 12:5 (18. Minute). Diesen Vorsprung konnte der BSV bis zur Halbzeit verwalten und so gingen beide Teams beim Halbzeitstand von 19:12 für die Gastgeberinnen in die Kabine.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kontrollierte das Team von Adrian Fuladdjusch und setzte sich mit zwölf Treffern (24:12, 25:13, 28:16, 29:17) ab. In der Schlussphase konnte das Team von Peer Linde noch Ergebniskosmetik betreuen und bis auf vier Tore vierkürzen. Am Ende musste sich der HSV beim BSV mit 27:31 geschlagen geben. Malu Sperling (8 Tore) und Leni Stolle (7 Tore) waren die erfolgreichsten Torschützen beim Buxtehuder SV. Für die Gäste aus Handewitt waren Lotta Christiansen (10/4 Tore) und Maja Zwanziger (6 Tore) die erfolgreichste Torschützinnen.
Alle vier Mannschaften weisen nach dem 2. Spieltag der Meisterrunde 2:2 Punkte auf und haben noch eine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Am letzten Spieltag treffen am 2. März um 15 Uhr der Buxtehuder SV und die HSG Blomberg-Lippe aufeinander. Zeitgleich trifft der TV Hannover-Badenstedt auf den Handewitter SV aufeinander.
Meisterrunde B
Berliner TSC - HSG Bensheim/Auerbach 20:20
25 Minuten lang waren beide Mannschaften im ersten Durchgang gleichwertig, das Team von Jan Willner setzte sich in Berlin in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit von 8:8 auf 13:9 ab. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste sogar noch auf 14:9, 16:10 und 17:11. Doch nun startete die Mannschaft von Christian Fitzek die Aufholjagd.
Acht Minuten vor dem Spielende erzielte Farrelle Alicia Njinkeu den 18:19-Anschlusstreffer. Im Gegenzug traf Aine Hohmann zum 20:18 für den Nachwuchs der HSG Bensheim/Auerbach. Sophie Fährmann verkürzte für Berlin erneut, die Gäste aus Südhessen ließen zwei Siebenmeter ungenutzt, so Katharina Bär in Schlussminute zum 20:20 ausgleichen konnte.
Mit dem Schlusspfiff vergaben die Berlinerinnen einen Siebenmeter, so dass am Ende beim 20:20-Unentschieden blieb. Für das Team aus der Bundeshauptstadt erzielten Katharina Bär und Farrelle Alicia Njinkeu jeweils sechs Tore. Bei den Gästen aus Südhessen erzielten Pauline Borrmann neun Tore sowie Mia Klimpke und Aine Hohmann jeweils vier Tore.
16.2.25, 16 Uhr: VfL Oldenburg - VfL Bad Schwartau
Am 16. Februar trifft der VfL Oldenburg auf den VfL Bad Schwartau. Mit einem Erfolg kann das Team aus der Marmeladenstadt den Einzug ins Viertelfinale vorzeitig unter Dach und Fach bringen. Der VfL Oldenburg muss auf jeden Fall punkten, um die Chance auf die Runde der besten acht Mannschaften offen zu halten.
Am 28. Februar spielt am letzten Spieltag der Meisterrunde der Berliner TSC gegen den VfL Oldenburg, die Partie wird um 18 Uhr angepfiffen. Am 2. März treffen der VfL Bad Schwartau und die HSG Bensheim/Auerbach um 13 Uhr aufeinander.
Meisterrunde C
HC Erlangen - Borussia Dortmund 28:37
Borussia Dortmund konnte sich mit 7:3, 10:4 und 14:6. Bis zur Halbzeitpause konnte der HC Erlangen bis auf 12:17 verkürzen. Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeberinnen bis auf 17:18 (37. Minute) heran, doch dann nahm BVB-Coach Nils Wiedemann eine Auszeit und die Gäste setzten sich wieder Tor um Tor ab. Hannah Gutzeit erzielte in der 44. Minute die 25:19-Führung für die Schwarz-Gelben.
In der Schlussviertelstunde bauten die Dortmunderinnen den Vorsprung weiter aus und gewannen die Partie am Ende mit 37:28. Für den HC Erlangen war Linea Mara Knapp mit sieben Toren und Mia Fuchs mit sechs Toren erfolgreich. Für Borussia Dortmund waren Emilie Krumscheid und Mila Bücking jeweils siebenmal erfolgreich.
SG Schozach-Bottwartal - HC Leipzig 19:37
Der HC Leipzig war beim zweiten Spiel in der Meisterrunde von Beginn an hellwach und der Mannschaft von Jacob Dietrich gelang ein Start nach Maß. Die Gelb-Blauen aus Leipzig gingen schnell mit 5:1 (6. Minute) und 12:2 (14. Minute) in Führung. Schon zur Halbzeit war die Partie beim Spielstand von 23:6 für den HCL entschieden.
Der zweite Durchgang war dann ausgeglichener, der Final Four-Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr konnte den zweiten Durchgang nur noch mit 14:13 für sich entscheiden. Am Ende kam die Dietrich-Truppe zu einem 37:19-Erfolg. Für die SG erzielte Paula Hofer fünf und Lena Siebert drei Treffer. Beim HCL waren Lilly Glimm (8 Tore) sowie Laura Klocke (7 Tore) und Meggan Rusko (6 Tore) die meisten Tore.
Am letzten Spieltag geht es am 9. Februar um 16.30 Uhr zwischen Borussia Dortmund und dem HC Leipzig um den Gruppensieg. Die SG Schozach-Bottwartal trifft am 2. März um 14 Uhr auf den HC Erlangen.
Meisterrunde D
HSG Stuttgart-Metzingen - Frankfurter HC 21:23
Einen 4:5-Rückstand konnte der FHC bei der HSG Stuttgart-Metzingen durch einen 8:1-Lauf in eine 12:6-Führung wandeln. Zur Halbzeitpause konnte das Team um Katharina Goldammer bis auf 10:15 verkürzen. Und nach der Pause ging die Aufholjagd weiter, Goldammer brachte die HSG in der 43. Minute bis auf 16:18 heran, doch der FHC legte durch Felicitas Lingk und Cosima Cheyenne Hermann zum 20:16 nach. Doch nun gelang den Gastgeberinnen ein 4:0 und damit in der 53. Minute der 20:20-Ausgleich.
Spannung pur war in der Schlussphase garantiert. Beim Spielstand von 21:21 konnte die HSG einen Siebenmeter nicht verwandeln, der Meister kam noch zu zwei späten Toren und siegte am Ende glücklich mit 23:21. Für die HSG waren Katharina Goldammer und Leni Julie Durst jeweils fünfmal erfolgreich. Für den amtierenden deutschen Meister erzielten Eike Hannemann (6 Tore), Fabienne Fournier sowie Cosima Cheyenne Hermann und Romina Doro Zalenga (jeweils 4 Tore) die meisten Treffer.
TSV Bayer 04 Leverkusen - FA Göppingen 18:16
Die rund 100 Zuschauer sahen ein spannendes Handballspiel zweier A-Jugend-Mannschaften, bei denen die Defensivreihen dominierten. So führten die Gäste aus Göppingen zur Halbzeitpause mit 9:8. Erst in der 38. Minute konnten sich die Gastgeberinnen wieder über eine Führung freuen: Luise Gruber brachte die Juniorelfen mit 12:11 in Front. Es blieb aber bis zum Spielende offen. Doch mit dem 18:15 sorgte Luise Gruber zweieinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff für die Vorentscheidung.
Am Ende gewann das Team von Michael Biegler das zweite Meisterrundenspiel mit 18:16. Für die Juniorelfen war Mia Cruzado (6 Tore) sowie Luise Gruber (4 Tore) und Hannah Marie Wirth (3 Tore) die besten Werferinnen. Für die Gäste aus Göppingen trafen Finia Siegle siebenmal und Lara Schmid dreimal.
Am 1. März trifft FA Göppingen zu Hause auf den amtierenden Deutschen Meister Frankfurter HC, die Partie wird um 15 Uhr angepfiffen. Um 20 Uhr treffen am selben Tag die HSG Stuttgart-Metzingen und der TSV Bayer Leverkusen aufeinander.
Markus Hausdorf